Der Gasriese Gazprom prophezeite es bereits letzten Monat: Die Preise werden steigen. Nachdem die Preis in der Wirtschaftskrise erstaunlich stark gefallen war, scheinen die Konzerne nun auf schnellstem Wege die entgangenen Gewinne einspielen zu wollen. Man könnte annehmen, gerade in der Krise steigen die Preise für Rohstoffe von Energie, Strom und Wärme. Begründet wird dies nun mit wieder steigender Nachfrage. Das mag schon richtig sein, aber wird nicht das Angebot an Gas künstlich von den Förderländern reduziert?

Erst vor einer Woche hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg den Energiekonzern abgemahnt, weil dieser Vorgab, dessen Gaspreise wurden vom zuständigen Landgericht als “angemessen” eingestuft. Nun ist der Ursache der Abmahnung eher die Tatsache, dass man eine falsche Legitimation schaffte. Andererseits ist doch die unrechtmäßige Erstellung eines solchen Schreibens ein Indiz dafür, dass man auf rechtmäßigem Wege nicht zu einer solchen Legitimation gekommen wäre.

Der Focus berichtete bereits im Mai darüber, was der Wechsel bringt. In Deutschland besteht ein gesetzlicher Anspruch auf die Strom und Gas-Versorgung. Man braucht sich also nicht zu fürchten, nach dem Wechsel ohne Energie dazustehen, weil der Wechsel nicht termingerecht erfolgte. Ein Gasanbieter Vergleich lohnt sich in jedem Falle. Doch sollte man auf die Tücken der Anbieter achten. Nicht immer ist der günstigste Tarif auch für einem persönlich die beste Wahl. So sollte man nicht nur auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen achten, sondern auch, ob man evtl. den kompletten Jahresbeitrag per Vorkasse begleichen muss und welche Zusatzkosten bei Mehrverbrauch und monatlicher Abrechnung entstehen.

MfG Yps