Die erste in mehrerlei Hinsicht nützliche Suchmaschine nennt sich Ecosia. Wie auch andere Suchmaschinen, finanziert sich Ecosia über Werbung. Nur dass die Einnahmen hier nicht in erster Linie in die eigenen Tasche wandern, sondern 80% am WWF zum Erhalt des Regenwaldes gespendet werden. Im Durchschnitt können so pro Websuche etwa 2 qm Regenwald geschützt werden. Mit diesen Einnahmen können entweder neue Bäume gepflanzt, oder geschützte Flächen aufgekauft werden, um so einen rechtlichen Anspruch auf diese Regenwaldgebiete zu wahren.

Der Marktanteil von Ecosia lag zu Jahresbeginn bei 0,1 %. Mit einem Marktanteil von 1% ließe sich jährliche eine Regenwald-Fläche so groß wie die Schweiz schützen. Wie sich die Statistik zum bisher geschützten Regenwald ergibt, ist etwas undurchsichtig, wie auch im HU-Blog zu lesen ist. Auch muss man erwähnen, dass zwar die Ecosia-Server mit Ökostrom betrieben werden, die Server von Bing und Yahoo, die zur Suche herangezogen werden, aber nicht. Ursprünglich war wohl auch von Google geplant, sich dieser Kooperation anzuschließen, warum dies letztendlich scheiterte ist nicht bekannt. Als kleines Trostpflaster bleibt, dass man, sollte einem die Ecosia-Suche nicht gefallen, auf die Google-Suche zugreifen kann. Alles in allem eine nette Idee.

MfG Yps